
Sterilisation des Mannes (Vasektomie)
Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie) ist ein operativer Eingriff zur dauerhaften Empfängnisverhütung beim Mann. Sie gilt als eine der sichersten Methoden zum Schutz vor ungewollten Schwangerschaften.
In unserer Praxis in Eidelstedt wird die Vasektomie ambulant von Dott. C. Bischoff durchgeführt. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) und dauert nur kurze Zeit. Eine Vollnarkose ist in der Regel nicht erforderlich.
Patienten, die sich für eine Vasektomie interessieren, können gerne einen Beratungstermin in unserer Praxis vereinbaren. In diesem Gespräch werden der Ablauf der Vasektomie, mögliche Fragen sowie individuelle Voraussetzungen ausführlich besprochen. Termine können bequem online über Doctolib gebucht werden.
Hinweise:
Die Vasektomie wird als Selbstzahlerleistung angeboten. Wenn bei Ihnen eine Sterilisation aus medizinisch notwendigen Gründen erforderlich ist, unterstützen die Krankenkassen Sie natürlich bei der Kostenübernahme.
Ablauf der Vasektomie
Bei der Vasektomie werden die Samenleiter (Ductus deferentes) im Bereich des Hodensacks durch einen kleinen Zugang freigelegt, durchtrennt und verschlossen. Dadurch gelangen keine Samenzellen mehr in die Samenflüssigkeit, sodass eine Befruchtung nicht mehr möglich ist.
Wichtig zu wissen:
Die Vasektomie hat keinen Einfluss auf Potenz, Erektion, Hormonproduktion oder sexuelles Empfinden.
Nach dem Eingriff
Am Tag nach der Vasektomie erfolgt in unserer Praxis eine sonographische Verlaufskontrolle, um den Heilungsverlauf zu überprüfen.
Da sich nach dem Eingriff zunächst noch Samenzellen in den Samenwegen befinden können, sind Kontrolluntersuchungen der Samenflüssigkeit (Spermiogramm) erforderlich. Diese erfolgen üblicherweise nach einem, zwei und drei Monaten.
Erst wenn in der Samenprobe keine Samenzellen mehr nachweisbar sind, gilt die Vasektomie als erfolgreich und eine sichere Empfängnisverhütung ist gewährleistet. Bis dahin sollte weiterhin eine zusätzliche Verhütungsmethode angewendet werden.

